Peylo Marketing

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Leistungen in den Bereichen Webdesign, Online-Marketing, Google Ads, Digital Recruiting, Business Development, Automationen, KI und technische Website-Betreuung.

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, Leistungen und Angebote zwischen Timo Peylo Online Marketing, Inhaber: Timo Peylo, handelnd unter der Bezeichnung Peylo Marketing, Merkurweg 10, 45478 Mülheim an der Ruhr, Deutschland, nachfolgend „Anbieter“, und seinen Kunden, nachfolgend „Kunde“.

(2) Die AGB gelten insbesondere für Leistungen in den Bereichen Webdesign, Webseiten-Erstellung, Website-Miete, Google Ads, Online-Marketing, Digital Recruiting, Printdesign, Business Development, Consulting, Automationen, KI-gestützte Prozesse, technische Wartung, Pflege, Support, Hosting, Website-Betreuung sowie damit zusammenhängende Dienstleistungen.

(3) Das Leistungsangebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Verträge mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB werden nicht geschlossen.

(4) Maßgeblich sind ausschließlich diese AGB in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich in Textform zugestimmt.

(5) Individuelle Vereinbarungen zwischen Anbieter und Kunde haben Vorrang vor diesen AGB, sofern sie schriftlich oder in Textform, zum Beispiel per E-Mail, bestätigt wurden.

§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

(1) Der Anbieter erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Webdesign, Online-Marketing, Google Ads, Digital Recruiting, Business Development, Consulting, Automationen, KI-gestützte Prozesse und technische Website-Betreuung. Die konkrete Leistungsbeschreibung ergibt sich aus dem individuellen Angebot, der Auftragsbestätigung oder einer sonstigen Vereinbarung in Textform.

(2) Soweit nicht ausdrücklich in Textform etwas anderes vereinbart wurde, schuldet der Anbieter keinen konkreten wirtschaftlichen Erfolg. Insbesondere übernimmt der Anbieter keine Garantie für bestimmte Umsätze, Gewinne, Leads, Bewerbungen, Klickzahlen, Conversion-Raten, Rankings, Reichweiten, Kostensenkungen, Automatisierungsquoten oder sonstige geschäftliche Ergebnisse.

(3) Prognosen, Einschätzungen, Strategievorschläge, Handlungsempfehlungen, Konzepte oder Auswertungen stellen Erfahrungswerte und unverbindliche Empfehlungen dar. Die unternehmerische Entscheidung über die Umsetzung liegt ausschließlich beim Kunden.

(4) Änderungen von Plattformen, Algorithmen, Richtlinien, Preisen, technischen Systemen oder Schnittstellen, insbesondere durch Google, Meta, WordPress, Hosting-Anbieter, Plugin-Anbieter, KI-Anbieter oder sonstige Drittanbieter, liegen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters und begründen keine Mängel- oder Haftungsansprüche, soweit der Anbieter diese Änderungen nicht zu vertreten hat.

§ 3 Webdesign, Websites und Inhalte

(1) Leistungen im Bereich Webdesign umfassen, sofern vereinbart, die Konzeption, Gestaltung und technische Umsetzung einer Website oder einzelner Website-Bestandteile.

(2) Inhalte wie Texte, Bilder, Logos, Grafiken, Videos, rechtliche Inhalte, Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Hinweise, AGB oder sonstige Pflichtinformationen sind nicht Bestandteil der Leistung, sofern sie nicht ausdrücklich vereinbart wurden.

(3) Der Kunde ist für die rechtliche Zulässigkeit, Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der von ihm bereitgestellten, freigegebenen oder veröffentlichten Inhalte selbst verantwortlich.

(4) Der Anbieter nimmt keine rechtliche Prüfung von Kundeninhalten, Geschäftsmodellen, Rechtstexten, Datenschutztexten, Tracking-Konfigurationen oder sonstigen rechtlich relevanten Inhalten vor.

(5) Soweit der Anbieter Formulierungen, Textvorschläge, Strukturvorschläge oder technische Einbindungen für Rechtstexte oder Datenschutzhinweise erstellt oder unterstützt, handelt es sich nicht um Rechtsberatung und nicht um eine verbindliche Prüfung der rechtlichen Zulässigkeit.

§ 4 Business Development, Consulting, Automationen und KI

(1) Leistungen im Bereich Business Development, Consulting, Automationen und KI umfassen, sofern vereinbart, die Analyse bestehender Prozesse, die Entwicklung von Konzepten, Handlungsempfehlungen, Workflows, Automatisierungsideen, KI-gestützten Anwendungsfällen, Prozessvorschlägen oder technischen Umsetzungsansätzen.

(2) Der Anbieter schuldet im Bereich Business Development und Consulting keine bestimmte wirtschaftliche Entwicklung, keine Umsatzsteigerung, keine Kostensenkung, keine erfolgreiche Skalierung, keine bestimmte Marktpositionierung und keinen sonstigen geschäftlichen Erfolg.

(3) Der Kunde entscheidet eigenverantwortlich, ob und in welchem Umfang er Empfehlungen, Konzepte, Automationen, KI-Ausgaben oder Prozessvorschläge umsetzt. Die Prüfung der wirtschaftlichen, rechtlichen, steuerlichen, organisatorischen und datenschutzrechtlichen Auswirkungen obliegt dem Kunden.

(4) KI-gestützte Inhalte, Auswertungen, Texte, Analysen, Automationen oder Entscheidungsvorlagen können fehlerhaft, unvollständig, veraltet oder missverständlich sein. Der Kunde ist verpflichtet, KI-generierte oder automatisiert erzeugte Ergebnisse vor Nutzung, Veröffentlichung oder Weitergabe eigenständig zu prüfen.

(5) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Entscheidungen, Handlungen, Veröffentlichungen, Vertragsabschlüsse, Werbemaßnahmen, Bewerberkommunikation, Kundenkommunikation oder sonstige Maßnahmen, die der Kunde auf Grundlage von KI-Ausgaben, Automationen, Reports, Beratungsinhalten oder Handlungsempfehlungen trifft, soweit der Anbieter nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt hat.

(6) Der Anbieter übernimmt keine Verantwortung dafür, dass vom Kunden eingesetzte Automationen, KI-Tools, Workflows, CRM-Systeme, Schnittstellen oder sonstige digitale Systeme für den konkreten Anwendungsfall des Kunden rechtlich, datenschutzrechtlich, steuerlich oder organisatorisch geeignet sind, sofern dies nicht ausdrücklich individuell vereinbart wurde.

Automationen und KI ersetzen keine eigene Prüfung durch den Kunden. Insbesondere bei Datenschutz, Vertragsrecht, Arbeitsrecht, Steuerrecht, Medizin, Gesundheit, Finanzen oder sensiblen personenbezogenen Daten ist vor Nutzung eine fachkundige Prüfung durch geeignete Berater erforderlich.

§ 5 Datenschutz, Rechtstexte und Compliance

(1) Der Anbieter erbringt keine Rechtsberatung, Steuerberatung oder Datenschutzberatung. Dies gilt auch dann, wenn im Rahmen der Leistungserbringung Hinweise zu Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Banner, Tracking, Consent-Management, Auftragsverarbeitung, Bewerberdaten, Kundendaten oder sonstigen Compliance-Themen gegeben werden.

(2) Die Verantwortung für die datenschutzrechtliche Zulässigkeit der Website, eingesetzter Tools, Tracking-Systeme, Kontaktformulare, Bewerbungsformulare, Automationen, CRM-Systeme, Newsletter-Systeme, KI-Tools und sonstiger digitaler Prozesse liegt beim Kunden.

(3) Der Kunde ist insbesondere selbst dafür verantwortlich, erforderliche Einwilligungen einzuholen, Datenschutzhinweise bereitzustellen, Cookie-Banner korrekt zu konfigurieren, Rechtsgrundlagen zu prüfen, Aufbewahrungsfristen einzuhalten und Betroffenenrechte zu erfüllen.

(4) Sofern der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien vor Beginn der entsprechenden Verarbeitung einen gesonderten Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Kommt ein erforderlicher Vertrag zur Auftragsverarbeitung nicht zustande, ist der Anbieter nicht verpflichtet, die betroffene Leistung zu erbringen.

(5) Der Anbieter haftet nicht für Abmahnungen, Bußgelder, Schadensersatzforderungen oder sonstige Ansprüche, die daraus entstehen, dass der Kunde rechtliche, datenschutzrechtliche oder sonstige regulatorische Pflichten nicht, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erfüllt, soweit der Anbieter diese Umstände nicht zu vertreten hat.

§ 6 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung und Bewerbung der Leistungen auf Webseiten, in Angeboten, Präsentationen, Broschüren, sozialen Medien oder Werbeanzeigen stellt kein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots durch den Kunden.

(2) Ein Vertrag kommt zustande durch Annahme eines Angebots in Textform, zum Beispiel per E-Mail oder Messenger, durch schriftliche Auftragsbestätigung, durch mündliche oder fernmündliche Vereinbarung, etwa per Telefon- oder Video-Call, oder durch Beginn der Leistungserbringung auf Wunsch des Kunden.

(3) Fernmündlich geschlossene Verträge kommen durch übereinstimmende Willenserklärungen zustande. Eine gesonderte schriftliche Vertragsbestätigung ist hierfür nicht erforderlich, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

§ 7 Preise, Zahlungsbedingungen und Leistungserbringung

(1) Alle Preisangaben verstehen sich, soweit nicht anders angegeben, als Nettopreise. Der Anbieter macht derzeit von der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG Gebrauch, sodass keine Umsatzsteuer ausgewiesen wird. Fällt der Anbieter künftig nicht mehr unter diese Regelung, verstehen sich die Preise zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Bei projektbezogenen Leistungen, insbesondere Webdesign, Landingpages, Automationsprojekten oder einmaligen Beratungsprojekten, sind 50 % der vereinbarten Vergütung mit Vertragsschluss als Anzahlung fällig. Der verbleibende Betrag ist mit Fertigstellung der Leistung, spätestens jedoch vor Übergabe, Veröffentlichung oder Livegang, fällig.

(3) Vergütungen für laufende Leistungen, insbesondere Google Ads Betreuung, Website-Miete, Hosting, Wartung, Support, Consulting-Retainer oder laufende Automationsbetreuung, sind im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum fällig, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

(4) Der Anbieter beginnt mit der Leistungserbringung erst, nachdem die vereinbarte Anzahlung oder Vergütung vollständig eingegangen ist und sämtliche zur Leistungserbringung erforderlichen Inhalte, Informationen, Zugangsdaten und Mitwirkungshandlungen des Kunden vorliegen.

(5) Rechnungen werden dem Kunden in elektronischer Form, zum Beispiel per E-Mail, übermittelt. Der Rechnungsbetrag ist, sofern nicht anders angegeben, innerhalb von sieben Kalendertagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.

§ 8 Laufzeit, Kündigung und Rücktritt

(1) Die Laufzeit des Vertrags ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, der Auftragsbestätigung oder der individuellen Vereinbarung zwischen Anbieter und Kunde.

(2) Projektbezogene Verträge enden mit vollständiger Erbringung der vereinbarten Leistung und vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung.

(3) Laufende Leistungen werden, sofern nicht anders vereinbart, auf unbestimmte Zeit geschlossen und können von beiden Parteien mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende gekündigt werden.

(4) Ein freies Kündigungsrecht des Kunden nach Vertragsschluss besteht bei projektbezogenen Leistungen nicht. Tritt der Kunde nach Vertragsschluss vom Vertrag zurück oder unterbleibt die Leistungserbringung aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, insbesondere wegen fehlender Mitwirkung, bleibt der Vergütungsanspruch des Anbieters unberührt.

(5) Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn eine Vertragspartei wiederholt gegen wesentliche Vertragspflichten verstößt oder mit fälligen Zahlungen in Verzug gerät.

§ 9 Zahlungsverzug und Leistungsverzug

(1) Fristen für die Leistungserbringung beginnen erst, nachdem die vereinbarte Anzahlung oder Vergütung vollständig beim Anbieter eingegangen ist und sämtliche erforderlichen Informationen, Inhalte, Zugangsdaten, Freigaben und Mitwirkungshandlungen des Kunden vollständig vorliegen.

(2) Gerät der Kunde mit einer fälligen Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, weitere Leistungen bis zum vollständigen Ausgleich der offenen Forderung vorübergehend einzustellen.

(3) Dauert der Zahlungsverzug trotz Mahnung an, ist der Anbieter berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund außerordentlich zu kündigen. Der Anspruch auf Vergütung für bereits erbrachte Leistungen bleibt hiervon unberührt.

(4) Weitergehende gesetzliche Rechte des Anbieters, insbesondere auf Ersatz eines Verzugsschadens, bleiben unberührt.

§ 10 Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der Kunde ist verpflichtet, alle zur Leistungserbringung erforderlichen Inhalte, Informationen, Zugangsdaten, Freigaben, Entscheidungen und Mitwirkungshandlungen rechtzeitig, vollständig und korrekt zur Verfügung zu stellen.

(2) Der Kunde hat sicherzustellen, dass bereitgestellte Texte, Bilder, Grafiken, Videos, Logos, Marken, Daten, Kundendaten, Bewerberdaten, Zugangsdaten und sonstige Inhalte rechtmäßig verwendet werden dürfen und frei von Rechten Dritter sind.

(3) Verzögerungen, Mehraufwand oder Schäden, die auf fehlender, verspäteter, unvollständiger oder fehlerhafter Mitwirkung des Kunden beruhen, gehen nicht zu Lasten des Anbieters.

(4) Soweit der Anbieter dem Kunden Entwürfe, Vorschläge, technische Umsetzungen, Zwischenergebnisse, Texte, Automationen oder sonstige Arbeitsergebnisse zur Prüfung übermittelt, gelten diese als genehmigt, wenn der Kunde nicht innerhalb von sieben Werktagen nach Zugang widerspricht oder Änderungswünsche äußert.

§ 11 Leistungserbringung, Abnahme und Freigabe

(1) Der Anbieter erbringt die vereinbarten Leistungen mit der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt gemäß dem jeweiligen Angebot oder der Auftragsbestätigung. Der Anbieter ist berechtigt, sich zur Erfüllung seiner Pflichten der Hilfe Dritter, zum Beispiel Freelancer oder technischer Dienstleister, zu bedienen.

(2) Leistungen im Bereich Google Ads, Online-Marketing, Digital Recruiting, Business Development, Consulting, Automationen, KI und sonstige laufende Betreuungsleistungen stellen grundsätzlich Dienstleistungen dar. Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg oder ein konkretes Ergebnis wird nicht geschuldet.

(3) Leistungen im Bereich Webdesign stellen, sofern vereinbart, werkvertragliche Leistungen dar. Ein Werk gilt als abgenommen, wenn die Website oder das Arbeitsergebnis dem Kunden zur Verfügung gestellt oder live geschaltet wurde und der Kunde nicht innerhalb von sieben Kalendertagen nach Übergabe oder Livegang in Textform wesentliche Mängel rügt.

(4) Unwesentliche Abweichungen, insbesondere gestalterische Geschmacksfragen, geringfügige Darstellungsabweichungen zwischen Browsern oder Endgeräten sowie Änderungen, die auf Drittanbieter, Plugins, Themes oder externe Plattformen zurückzuführen sind, berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.

§ 12 Nutzungsrechte und Urheberrechte

(1) Alle vom Anbieter erstellten Inhalte, insbesondere Webseiten, Layouts, Designs, Grafiken, Texte, Konzepte, Anzeigenstrukturen, Werbetexte, Skripte, Automationen, Workflows, Strategiepapiere, KI-Prompts, Vorlagen und sonstige Arbeitsergebnisse, unterliegen dem Urheberrecht des Anbieters, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

(2) Der Kunde erhält nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den individuell für ihn erstellten Arbeitsergebnissen, soweit dies für den vereinbarten Verwendungszweck erforderlich ist.

(3) Das Nutzungsrecht entsteht erst mit vollständiger Zahlung der geschuldeten Vergütung. Bis zu diesem Zeitpunkt verbleiben sämtliche Nutzungsrechte beim Anbieter.

(4) Nicht vom Nutzungsrecht umfasst sind vom Anbieter verwendete Vorlagen, Templates, Module, Frameworks, Quellcodes, Plugins, Themes, Standardkonzepte, interne Arbeitsmethoden, Prompts, Prozessvorlagen oder sonstige technische, gestalterische oder strategische Elemente, die nicht individuell für den Kunden erstellt wurden.

(5) Der Anbieter ist berechtigt, erstellte Arbeiten oder Auszüge daraus zu Referenz- und Eigenwerbezwecken zu verwenden, zum Beispiel auf der eigenen Website, in Präsentationen oder in sozialen Medien, sofern der Kunde dem nicht ausdrücklich in Textform widerspricht.

§ 13 Hosting, Domains und technische Infrastruktur

(1) Sofern der Anbieter dem Kunden Hosting-, Server-, Domain- oder sonstige technische Infrastrukturleistungen zur Verfügung stellt, erfolgt dies als eigenständige, laufende Dienstleistung.

(2) Der Anbieter ist berechtigt, sich zur Erbringung der Hosting- und Infrastrukturleistungen externer Dienstleister zu bedienen.

(3) Gerät der Kunde mit der Zahlung von Hosting- oder Infrastrukturleistungen in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, die betroffenen Leistungen nach vorheriger Ankündigung vorübergehend zu sperren oder einzustellen. Hierdurch entstehende Ausfallzeiten begründen keine Schadensersatzansprüche des Kunden, soweit der Anbieter die Sperrung berechtigterweise vorgenommen hat.

(4) Sofern Domains im Eigentum des Kunden stehen, bleiben diese hiervon unberührt. Der Anbieter ist in diesem Fall berechtigt, ausschließlich seine eigenen Leistungen einzustellen.

(5) Der Anbieter ist berechtigt, Preise für Hosting- und Infrastrukturleistungen anzupassen, sofern sich eigene Kosten, insbesondere durch Preiserhöhungen externer Dienstleister, erhöhen. Preisanpassungen werden dem Kunden rechtzeitig in Textform mitgeteilt.

§ 14 Website-Mietmodell

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden im Rahmen eines Website-Mietmodells eine individuell für den Kunden erstellte Website zur zeitlich begrenzten Nutzung zur Verfügung. Die Website wird durch den Anbieter betrieben und während der Vertragslaufzeit für den Kunden erreichbar gehalten.

(2) Die im Rahmen des Website-Mietmodells erstellte Website einschließlich aller Designs, Strukturen, Templates, Module, Quellcodes, Plugins sowie sonstiger technischer und gestalterischer Elemente verbleibt im Eigentum des Anbieters. Ein Eigentumsübergang auf den Kunden findet nicht statt, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

(3) Der Kunde erhält für die Dauer des Vertrags ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht an der Website. Das Nutzungsrecht berechtigt ausschließlich zur Nutzung der Website während der Vertragslaufzeit.

(4) Nach Beendigung des Vertrags endet das Nutzungsrecht automatisch. Eine weitere Nutzung der Website oder einzelner Bestandteile ist nicht gestattet, sofern keine gesonderte Vereinbarung getroffen wurde.

(5) Die Mindestvertragslaufzeit für das Website-Mietmodell beträgt 12 Monate. Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit verlängert sich der Vertrag auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Parteien mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende gekündigt werden. Die Kündigung bedarf der Textform.

(6) Der monatliche Mietpreis umfasst die Bereitstellung der Website sowie eine technische Basiswartung. Diese beinhaltet ausschließlich regelmäßige Updates des WordPress-Systems und installierter Plugins, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

(7) Nicht Bestandteil der Website-Miete sind insbesondere Backups, inhaltliche Änderungen, Performance-Optimierungen, Supportleistungen, rechtliche Prüfungen, Datenschutzprüfungen oder sonstige weitergehende Wartungs- oder Betreuungsleistungen, sofern diese nicht ausdrücklich vereinbart wurden.

(8) Der Kunde ist für sämtliche Inhalte der Website, insbesondere Texte, Bilder, Grafiken, Logos, rechtliche Angaben, Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Hinweise und sonstige Pflichtangaben, selbst verantwortlich.

(9) Gerät der Kunde mit der Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, die Website nach vorheriger Ankündigung vorübergehend zu deaktivieren. Nach Beendigung des Vertrags oder bei dauerhaftem Zahlungsverzug kann die Website dauerhaft gesperrt oder entfernt werden.

§ 15 Drittanbieter, Plattformen und externe Systeme

(1) Soweit der Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung Materialien, Plattformen, Tools oder Leistungen von Drittanbietern nutzt oder einbindet, zum Beispiel Stockbilder, Canva, Google, Meta, WordPress, Themes, Plugins, Hosting-Anbieter, CRM-Systeme, KI-Tools, Automationsplattformen oder Tracking- und Werbeplattformen, erfolgt dies auf Grundlage der jeweiligen Bedingungen des Drittanbieters.

(2) Der Anbieter haftet nicht für Änderungen, Einschränkungen, Sperrungen, Preiserhöhungen, Ausfälle, Richtlinienänderungen, Funktionsänderungen, Lizenzänderungen oder den Wegfall von Drittanbieter-Leistungen, soweit der Anbieter diese Umstände nicht zu vertreten hat.

(3) Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, die Bedingungen von Drittanbietern einzuhalten, soweit er eigene Accounts, Lizenzen, Zahlungsdaten oder Zugangsdaten bei diesen Drittanbietern nutzt.

§ 16 Haftung

(1) Der Anbieter haftet in allen Fällen vertraglicher und außervertraglicher Haftung bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen.

(2) In sonstigen Fällen haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

(3) Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften bleibt von den vorstehenden Haftungsbeschränkungen unberührt.

(4) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für die rechtliche Wirksamkeit, Vollständigkeit oder Aktualität von Rechtstexten, Datenschutzhinweisen, Cookie-Hinweisen, AGB, Impressen, Einwilligungstexten, Formularen oder sonstigen rechtlich relevanten Inhalten, sofern keine vorsätzliche oder grob fahrlässige Pflichtverletzung des Anbieters vorliegt.

(5) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für wirtschaftliche Erfolge, insbesondere nicht für Umsätze, Gewinne, Rankings, Leads, Bewerbungen, Conversion-Raten, Kostensenkungen, Prozessverbesserungen, Automatisierungsquoten oder sonstige Ergebnisse aus Marketing-, Beratungs-, Automations- oder KI-Leistungen.

(6) Der Anbieter haftet nicht für fehlerhafte, unvollständige oder unzutreffende Ergebnisse aus KI-Systemen, Automationen, Schnittstellen, Drittanbieter-Tools oder vom Kunden bereitgestellten Daten, soweit der Anbieter diese Fehler nicht zu vertreten hat.

(7) Der Kunde stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter einschließlich angemessener Rechtsverfolgungskosten frei, die wegen der Verletzung von Rechten Dritter, Datenschutzverstößen, unzulässiger Inhalte, fehlerhafter Angaben oder sonstiger vom Kunden zu vertretender Pflichtverletzungen geltend gemacht werden.

(8) Soweit die Haftung des Anbieters nicht bereits nach den vorstehenden Regelungen ausgeschlossen oder beschränkt ist, ist sie der Höhe nach auf den Betrag der vom Kunden für die jeweilige Leistung gezahlten Vergütung begrenzt. Bei laufenden Vertragsverhältnissen ist die Haftung auf die Vergütung begrenzt, die der Kunde in den letzten zwölf Monaten vor Eintritt des Schadens an den Anbieter gezahlt hat, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

§ 17 Widerrufsrecht

Der Anbieter schließt ausschließlich Verträge mit Unternehmern im Sinne des § 14 BGB. Ein gesetzliches Verbraucherwiderrufsrecht besteht daher nicht, auch nicht bei fernmündlich oder in Textform geschlossenen Verträgen.

§ 18 Datenschutz

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Weitere Informationen zur Art, zum Umfang und zum Zweck der Datenverarbeitung sind der Datenschutzerklärung des Anbieters zu entnehmen.

(2) Soweit für eine konkrete Leistung eine Auftragsverarbeitung erforderlich ist, wird diese gesondert vereinbart. Ohne erforderliche datenschutzrechtliche Vereinbarung ist der Anbieter nicht verpflichtet, entsprechende Datenverarbeitungen vorzunehmen.

§ 19 Anwendbares Recht, Gerichtsstand und Vertragssprache

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Sofern der Kunde Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuchs, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters.

(3) Die Vertragssprache ist deutsch.

§ 20 Schlussbestimmungen

(1) Änderungen und Ergänzungen vertraglicher Vereinbarungen bedürfen der Textform, soweit nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist.

(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.

Stand: 16.07.2026